Leipziger Liberale erobern Spitze der JuLiA Sachsen

Trotz zahlenmäßiger Unterlegenheit

Dresden, 05.09 – Beim 80. Landeskongress der Jugendliberalenaktion (JuLiA) Sachsen in Dresden hat der Kreisverband Leipzig ein bemerkenswertes Ergebnis erzielt: Obwohl Leipzig im Vergleich zu Chemnitz deutlich schwächer vertreten war, wurde Eddie Friedrich zum neuen Landesvorsitzenden gewählt. In den Landesvorstand gewählt wurden zudem seine Leipziger Weggefährten Lukas Kolar und Sebastian Osselt.

„Dass wir mit einer kleineren Delegation den Vorsitz und zwei weitere Vorstandsposten holen, zeigt, wie überzeugend unsere inhaltliche Arbeit in Leipzig bei den Mitgliedern ankommt“, erklärte Eddie Friedrich nach seiner Wahl.

Überschattet wurde der Kongress von einem Eklat rund um die Kandidatur von Theodor Voronkov, Presse- und Öffentlichkeitssprecher von JuLis Leipzig, der sich ebenfalls für ein Amt im Landesvorstand zur Wahl gestellt hatte. Im Vorfeld seiner Wahl sah sich Voronkov persönlichen Angriffen von Mitgliedern aus Dresden und Chemnitz ausgesetzt, in deren Folge er die Wahl verlor. JuLis Leipzig kritisiert diese Art der Auseinandersetzung als dem fairen innerverbandlichen Wettbewerb nicht angemessen.

„Politische Auseinandersetzungen sollten über Inhalte geführt werden, nicht über persönliche Angriffe“, so ein Sprecher des Kreisverbands. „Das gilt erst recht innerhalb der eigenen Jugendorganisation.“

Der neue Landesvorstand steht nun vor der Aufgabe, den Verband sachsenweit zusammenzuführen und für die anstehenden Herausforderungen aufzustellen.

Die JuLiA Sachsen ist die Nachwuchsorganisation der FDP im Freistaat Sachsen und setzt sich für liberale Politik, Bildungsgerechtigkeit und wirtschaftliche Freiheit ein.