Die Jungen Liberalen Leipzig sind tief erschüttert über die Amokfahrt vom 4. Mai 2026 in der Leipziger Innenstadt. Am Montagnachmittag fuhr ein Pkw gegen 16:45 Uhr durch die Fußgängerzone Grimmaische Straße und erfasste dabei mehrere Passanten. Zwei Menschen kamen ums Leben, zahlreiche weitere wurden verletzt.
„Diese Tat hat unsere Stadt in Mark und Bein getroffen. Leipzig ist ein Ort der Offenheit und des Miteinanders, genau das wurde an diesem Tag brutal angegriffen“, sagt Laurenz Frenzel, Vorsitzender der Julis Leipzig. „Unsere Gedanken sind bei den Angehörigen der beiden Todesopfer und bei allen Verletzten. Wir wünschen ihnen Kraft in dieser unvorstellbar schweren Zeit.“
Bei den beiden Todesopfern handelt es sich um eine 63-jährige Frau und einen 77-jährigen Mann, beide aus Leipzig. Sechs weitere Menschen wurden verletzt, darunter zwei schwer. Darüber hinaus mussten mehr als 80 Menschen nach dem Geschehen betreut werden.
Die Julis Leipzig danken ausdrücklich allen Ersthelferinnen und Ersthelfern, den Einsatzkräften von Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst sowie allen Menschen, die spontan vor Ort geholfen haben. Ihr Einsatz war in diesen Momenten des Chaos ein Zeichen menschlicher Stärke und Solidarität.
Der mutmaßliche Täter, ein 33-jähriger Deutscher, wurde noch am Tatort festgenommen. Die Staatsanwaltschaft ermittelt wegen Mordes in zwei Fällen sowie mehrfachen Mordversuchs. Die Julis Leipzig vertrauen darauf, dass Justiz und Ermittlungsbehörden die Hintergründe der Tat vollständig und zügig aufklären werden.
Wir fordern außerdem eine ernsthafte politische Debatte darüber, wie Menschen in psychischen Ausnahmesituationen besser aufgefangen werden können – nicht mit Schnellschüssen und Populismus, sondern mit gezielten Investitionen in Psychiatrie, Krisenintervention und Prävention.
Leipzig trauert. Wir trauern.